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Kennwort-Prüfung

Überprüfe, ob dein Passwort bereits in bekannten Datenlecks aufgetaucht ist und grundsätzlich nicht mehr verwendet werden sollte. Die Prüfung erfolgt sicher mittels der 'Have I Been Pwned'-Datenbank.

💡Datenschutz-Hinweis: Das eingegebene Passwort wird garantiert nicht übertragen und auch nicht gespeichert. Die Eingabe ist absolut gefahrlos. Nach der Eingabe wird angezeigt, wie oft das Kennwort bei Datendiebstählen gefunden und veröffentlicht wurde.

Leitfaden

Passwort-Leaks und Datenpannen: Der unsichtbare Krieg

Von Torsten Schubert, Monswyk AGZuletzt aktualisiert: Juli 2026

Passwort-Leaks und Datenpannen sind Sicherheitsvorfälle, bei denen persönliche oder vertrauliche Informationen – etwa Passwörter, E-Mail-Adressen oder Kreditkartendaten – in falsche Hände geraten, unbeabsichtigt oder durch kriminelle Angriffe. Have I Been Pwned indexiert inzwischen 17,7 Milliarden kompromittierte Konten (Stand: Juli 2026).

Das Ausmaß des Problems

Das Ausmaß ist dokumentiert: Das Identity Theft Resource Center zählte allein 2023 in den USA 3.205 öffentlich gemeldete Datenpannen mit mehr als 350 Millionen Betroffenen. Have I Been Pwned indexiert inzwischen 17,7 Milliarden kompromittierte Konten aus 1.015 gehackten Diensten (Stand: Juli 2026). Die größten bestätigten Leaks der Geschichte:

Yahoo (2013-2014): 3 Milliarden Accounts

Facebook (2019): 533 Millionen Nutzer

LinkedIn (2021): 700 Millionen Profile

Twitter (2022): 200 Millionen E-Mail-Adressen

Adobe (2013): 153 Millionen Nutzer

Wie Datenlecks entstehen

Datenlecks entstehen nicht durch Zufall. Diese Vorfälle sind das Ergebnis gezielter Angriffe mit verschiedenen Methoden:

SQL-Injection: Schlecht programmierte Websites erlauben Angreifern, Datenbanken direkt zu manipulieren

Phishing: Mitarbeiter werden getäuscht, um Zugangsdaten preiszugeben

Malware: Schadsoftware sammelt Login-Daten von infizierten Geräten

Insider-Bedrohungen: Böswillige oder fahrlässige Mitarbeiter

Ungepatchte Schwachstellen: Bekannte Sicherheitslücken, die nicht geschlossen werden

Cloud-Fehlkonfigurationen: Falsch konfigurierte Datenbanken sind öffentlich zugänglich

Passwort-Leaks

Ein Passwort-Leak bedeutet, dass Benutzerkennungen und Passwörter (meist aus einer Datenbank eines Unternehmens) gestohlen und oft im Internet veröffentlicht oder verkauft wurden. Solche Leaks entstehen z. B. durch Hackerangriffe oder schlecht gesicherte Systeme.

Beispiel: Ein Onlineshop wird gehackt, und die Zugangsdaten von Tausenden Kunden gelangen ins Darknet. Kriminelle können versuchen, diese Daten zu nutzen, um sich Zugang zu anderen Konten zu verschaffen – vor allem, wenn Nutzer dasselbe Passwort mehrfach verwenden.

Datenpannen

Eine Datenpanne ist ein allgemeinerer Begriff für Vorfälle, bei denen sensible Informationen verloren gehen, gestohlen oder versehentlich öffentlich gemacht werden. Das kann durch menschliches Versagen, technische Fehler oder Cyberangriffe passieren.

Beispiel: Ein Mitarbeiter sendet versehentlich eine Excel-Tabelle mit Kundendaten an den falschen Empfänger – das ist eine Datenpanne, selbst wenn kein böswilliger Angriff dahintersteckt.

Warum ist das problematisch?

  • Identitätsdiebstahl

    Gestohlene Daten können genutzt werden, um sich als jemand anderes auszugeben.

  • Betrug

    Kreditkartendaten oder Zugang zu Onlinekonten können missbraucht werden.

  • Vertrauensverlust

    Unternehmen, die von Datenpannen betroffen sind, verlieren oft das Vertrauen ihrer Kunden.

Was kann ich tun?

  • Verwende einzigartige und starke Passwörter für jedes Online-Konto.

  • Aktiviere, wenn möglich, die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA).

  • Prüfe regelmäßig, ob deine Daten betroffen sind – z. B. auf https://haveibeenpwned.com.

  • Ändere Passwörter sofort, wenn du von einem Leak erfährst.

💡Tipp: Ein Passwort-Manager hilft, sichere Passwörter zu erstellen und zu verwalten.